Ägyptenurlaub mit Nilkreuzfahrt, Nassersee & Abu Simbel
Weiter in den Süden
Viele Ägyptenreisen verbinden Kairo mit einer Nilkreuzfahrt zwischen Assuan und Luxor. Diese Reise beginnt dort, wo die meisten aufhören. Vier Nächte auf dem Nassersee öffnen das Tor zum nubischen Süden , mit seinen Tempeln und Landschaften, die auf klassischen Routen oft fehlen. Kalabsha, Wadi El Seboua, Amada und Kasr Ibrim liegen auf dem Weg, bis schließlich Abu Simbel erreicht wird, der südlichste Punkt der Reise.
Zwei Gewässer, zwei Landschaften
Nassersee und Nil zeigen Ihnen zwei unterschiedliche Seiten Oberägyptens. Weites Wasser, Wüste bis an den Horizont und Stätten, die fernab des Trubels am Ufer liegen. Der Nassersee schenkt Begegnungen mit Nubien, die den meisten Reisenden verborgen bleiben. Auf dem Nil liegen die Orte näher beieinander. Philae, Kom Ombo, Edfu oder Esna und am Ende die Tempel und Gräber von Luxor. So entsteht eine Reise für Gäste, die Ägypten nicht zum ersten Mal sehen, sondern den Süden mit seinen eigenen Tempeln und Landschaften kennenlernen möchten.
FAQ: Häufige Fragen
Was unterscheidet diese Reise von einer klassischen Kairo-und-Nil-Reise?
Der Unterschied liegt im Süden. Die meisten Reisen enden in Assuan oder Luxor, diese geht weiter. Vier Nächte auf dem Nassersee führen bis nach Abu Simbel, mit Zwischenstationen an Tempeln, die auf klassischen Routen fehlen. Danach folgt die Nilkreuzfahrt von Assuan nach Luxor.
Werden auf dem Nassersee Krokodile oder andere Tiere garantiert gesehen?
Nein. Tiere lassen sich nicht planen. Man kann Glück haben und ein Krokodil am Ufer entdecken, oder einen Reiher, oder einen Fischer in seinem Boot. Aber das ist nie garantiert. Der Schwerpunkt der Fahrt liegt auf der Landschaft und den Tempeln des nubischen Südens.
Ist die Reise privat?
Die Besichtigungen in Kairo und die Transfers an Land sind privat. Auf den Schiffen richten sich die Ausflüge nach dem jeweiligen Schiffsbetrieb. Eine private Durchführung der Landausflüge ist auf dem Nassersee und auf dem Nil nicht Teil des Programms.
Kann sich der Ablauf der Kreuzfahrten ändern?
Ja. Je nach Fahrplan und Navigation kann die Reihenfolge der Stopps variieren. Auf der Nilkreuzfahrt wird an manchen Tagen Esna anstelle von Edfu besucht. Den Ablauf, der für Ihre Abfahrt vorgesehen ist, finden Sie in Ihren Reiseunterlagen.
Kann die Reise verlängert werden?
Ja. Wenn Sie nach der Rückkehr in Luxor noch Zeit am Meer verbringen möchten, lässt sich eine Badeverlängerung am Roten Meer ergänzen. Sprechen Sie uns bei der Buchung darauf an.
- 3 Übernachtungen in einem gehobenen Hotel in Kairo mit Frühstück
- Mittagessen während der genannten Kairo-Besichtigungen
- Inlandsflug Kairo nach Assuan
- 4 Übernachtungen auf einem 5-Sterne-Nassersee-Schiff mit Vollpension
- 3 Übernachtungen auf einem 5-Sterne-Nilkreuzfahrtschiff mit Vollpension
- Empfang und Transfers gemäß Reiseverlauf
- Private, klimatisierte Fahrzeuge bei den privaten Landtransfers und Besichtigungen
- Privater deutschsprachiger Reiseführer bei den privaten Besichtigungen in Kairo
- Besichtigungen und Eintrittsgelder gemäß Reiseverlauf
- Eine Flasche Mineralwasser pro Person und Tag während der Ausflüge
- Lokale Steuern und Serviceleistungen gemäß Programm
- Internationale Hin- und Rückflüge
- Einreisevisum für Ägypten
- Nicht im Reiseverlauf genannte Besichtigungen oder Eintrittskarten
- Optionale Ausflüge und persönliche Ausgaben
- Reiseversicherung und Reiserücktrittsversicherung
- Trinkgelder
-
Der erste Eindruck von Kairo ist der Geruch. Warme Luft, Staub, Abgase und dazwischen etwas, das nach Gewürzen riecht. Am Flughafen wartet Ihr Begleiter und die Fahrt zum Hotel ist Ihre erste Begegnung mit dieser Stadt.
-
Unterwegs sehen Sie Kairo zum ersten Mal. Golden, voller Leben, irgendwo dazwischen immer wieder ein Stück Geschichte. Im Hotel kümmert sich Ihr Begleiter um den Check-in und erzählt Ihnen kurz, wann er Sie morgen abholt und was auf dem Programm steht. Danach gehört der Abend Ihnen. Sie können sich ausruhen, noch etwas essen oder einen ersten Spaziergang in der Umgebung machen.
-
Morgen stehen Sie vor den Pyramiden.
Übernachtung: Kairo
Verpflegung: keine Mahlzeiten inklusive
Besonderheit: Empfang am Flughafen, privater Transfer, Check-in, freier Abend
-
Vom Hotel geht es am Morgen direkt zum Gizeh-Plateau. Die Stadt ist laut, sie wird es auch bleiben. Aber das wird gleich keine Rolle mehr spielen. Denn dann stehen sie da. Drei, am Rand der Stadt, so groß, dass die Häuser daneben wie Spielzeug wirken. Nicht als Bild, sondern als Wirklichkeit.
-
Cheops, Chephren, Mykerinos. Drei Könige, drei Gräber, seit über viertausend Jahren an derselben Stelle. Was man auf Fotos sieht, ist nur die halbe Sache. Die Größe, die Ruhe, die Frage, wie das gebaut wurde, kommen erst dazu, wenn man davorsteht. Ihr Reiseführer erzählt unterwegs, wie sie gebaut wurden und was daran bis heute Rätsel aufgibt. Nur wenige Schritte weiter: die Sphinx, den Blick nach Osten gerichtet, dorthin, wo die Sonne aufgeht. Der Taltempel daneben zeigt, wie diese Anlage einmal zusammengehört hat.
-
Mittags essen Sie in einem Restaurant, das Ihr Reiseführer kennt und für Sie ausgewählt hat.
-
Am Nachmittag geht es weiter nach Sakkara. Die Nekropole liegt etwa dreißig Kilometer südlich von Gizeh, und hier hat alles angefangen. Djoser war der erste Pharao, der sich eine Pyramide bauen ließ. Sein Architekt Imhotep hat sie entworfen. Ohne Sakkara gäbe es Gizeh nicht.
-
Man geht durch eine Landschaft, in der Gräber, Tempel und halb verfallene Kapellen aus mehreren Epochen nebeneinander liegen. Manche Wände tragen noch Farbe, manche Reliefs sind noch lesbar. Ihr Reiseführer erzählt von den Menschen, die hier begraben liegen, und von ihren Vorstellungen vom Leben nach dem Tod. Zwischen den Monumenten liegt die Wüste, und man verliert das Gefühl für die Stunde.
-
Am Abend geht es zurück ins Hotel.
Übernachtung: Kairo
Verpflegung: Frühstück und Mittagessen
Höhepunkte: Pyramiden von Gizeh, Sphinx, Taltempel, Sakkara mit der Stufenpyramide des Djoser
Besonderheit: Privater Reiseführer, ganztägige Besichtigung
-
Der Vormittag gehört dem Grand Egyptian Museum. Der Unterschied zu anderen Museen wird deutlich, sobald man drinnen steht. Man geht durch Hallen, in denen Stücke aus über fünftausend Jahren ägyptischer Geschichte zu sehen sind.
-
Am Ende des Rundgangs wartet die Sammlung Tutanchamuns. Sie ist vollständig, zum ersten Mal seit ihrer Entdeckung. Der goldene Schmuck, die kunstvoll gearbeiteten Objekte, die Gegenstände, die der junge Pharao einmal berührt hat. Man bleibt vor den Vitrinen stehen, länger als geplant, und irgendwann verliert man das Gefühl dafür, wie viele Stunden seit dem Frühstück vergangen sind.
-
Mittags essen Sie in einem Restaurant, das Ihr Reiseführer kennt und für Sie ausgewählt hat.
-
Am Nachmittag geht es weiter zum Ägyptischen Museum am Tahrir-Platz. Ein anderes Haus, älter, mit niedrigeren Decken und schweren Vitrinen. Viele der Stücke stehen seit über hundert Jahren an derselben Stelle. Sie gehen durch Säle voller Statuen und Sarkophage und irgendwann wird deutlich, wie lange dieses Land schon Geschichten erzählt.
-
Zwei Museen an einem Tag. Das eine groß und neu, das andere alt und voller Patina. Zusammen zeigen sie mehr als jedes einzelne für sich.
-
Am späten Nachmittag kehren Sie ins Hotel zurück.
Übernachtung: Kairo
Verpflegung: Frühstück und Mittagessen
Höhepunkte: Grand Egyptian Museum, Ägyptisches Museum am Tahrir-Platz
Besonderheit: Privater Reiseführer, ganztägige Besichtigung
-
Der Flug nach Assuan dauert nur eine gute Stunde. Kairo bleibt zurück, vor Ihnen liegt der Süden. Assuan. Bekannt als Tor nach Nubien ist heute der Ausgangspunkt für den südlichsten Abschnitt dieser Reise.
-
Am Flughafen wartet Ihr Begleiter und bringt Sie zum Schiff. Es liegt am Ufer des Nassersees. Mit der Einschiffung wechseln Sie nicht nur das Schiff, sondern auch die Landschaft. Vor Ihnen erstreckt sich der See bis zum Horizont. Der restliche Tag gehört Ihnen. Sie können sich an Bord einrichten, an Deck sitzen oder einen ersten Spaziergang entlang des Ufers machen. Morgen beginnt die Fahrt nach Süden.
Übernachtung: Nassersee-Schiff in Assuan
Verpflegung: Vollpension an Bord
Besonderheit: Flug Kairo nach Assuan, Einschiffung, freier Nachmittag
-
Der erste Landgang. Nach dem Frühstück verlassen Sie das Schiff und fahren mit einem kleinen Boot zur Insel New Kalabsha. Schon während der Überfahrt sieht man die Pylone des Tempels zwischen den Felsen stehen.
-
Der Kalabsha-Tempel war dem nubischen Gott Mandulis geweiht und wurde unter dem römischen Kaiser Augustus erbaut, auf Fundamenten, die bis in die 18. Dynastie zurückreichen. Er ist der größte freistehende Tempel Unternubiens. In den sechziger Jahren wurde er in über 13.000 Blöcke zerlegt und auf die Insel gebracht, um ihn vor dem steigenden Wasser des Nassersees zu retten. An den Wänden findet man Darstellungen von Mandulis, Isis und Osiris, und an einer Stelle eine der längsten merroitischen Inschriften, die je gefunden wurden.
-
Wenige Schritte weiter liegt Beit el-Wali. Ramses II. ließ dieses Felsenheiligtum in den Sandstein hauen, in den frühen Jahren seiner Regentschaft, um seine Herrschaft über Nubien zu sichern. Der Tempel ist klein, kaum dreizehn Meter lang, aber die Reliefs im Inneren gehören zu den besterhaltenen der Region. Man sieht Ramses II. im Kampf gegen Nubier und Asiaten. In anderen Reliefs bringen Nubier ihre Gaben: Giraffen, Affen, Antilopen, und dazu Beutestücke aus dem Süden.
-
Dieser Tempel wurde abgebaut und auf die Insel versetzt. Polnische Archäologen waren an der Rettung beteiligt, finanziert vom Oriental Institute in Chicago.
-
Am späten Vormittag kehren Sie an Bord zurück. Das Schiff setzt die Fahrt über den See fort, und die Ufer werden leerer. Am Nachmittag liegt nichts mehr vor Ihnen als Wasser und Wüste.
Übernachtung: Nassersee-Schiff
Verpflegung: Vollpension an Bord
Höhepunkte: Kalabsha-Tempel, Beit el-Wali
Besonderheit: Erster Landausflug auf dem Nassersee
-
Der heutige Vormittag gehört einer der eindrucksvollsten Tempelgruppen am Nassersee. Wadi El Seboua, das Tal der Löwen, liegt etwa einen Kilometer vom Anleger entfernt. Der Name stammt von der Sphinxallee, die einst zum Tempel führte. Ramses II. ließ diese Anlage den Göttern Amun-Re und Re-Harakhty weihen.
-
Auf demselben Gelände stehen zwei weitere Heiligtümer. Der Tempel von Dakka, ein ptolemäischer Bau, der dem Gott Thot geweiht war und ursprünglich weiter nördlich lag. Direkt daneben der kleine Tempel von Mehraka, in römischer Zeit errichtet und Isis und Serapis gewidmet. Der Besuch dieser drei Stätten an einem Ort macht deutlich, wie viele Epochen sich am Nassersee überlagern.
-
Am frühen Nachmittag geht die Fahrt weiter nach Amada. Der Tempel dort gehört zu den ältesten erhaltenen Bauwerken Nubiens. Thutmose III. und Amenhotep II. ließen ihn in der 18. Dynastie errichten. Die Reliefs im Inneren sind bemerkenswert gut erhalten, und an einigen Wänden sind noch die originalen Farben zu sehen. Auf einem Relief ist Amenhotep II. zu sehen, wie er Feinde aus Syrien bezwingt.
-
Am späten Nachmittag kehren Sie an Bord zurück. Das Schiff setzt die Fahrt in Richtung Süden fort und der nächste Höhepunkt wartet morgen.
Übernachtung: Nassersee-Schiff
Verpflegung: Vollpension an Bord
Höhepunkte: Wadi El Seboua, Dakka, Mehraka, Amada
Besonderheit: Mehrere Tempelanlagen an einem Tag
-
Während das Schiff nach Süden fährt, taucht irgendwann eine felsige Insel auf. Kasr Ibrim. Sie wurde als einzige Stätte am Nassersee nicht versetzt, weil sie hoch genug lag und deshalb nicht überflutet wurde. Heute stehen dort nur noch die Mauern und die Reste einer Kathedrale. Betreten darf die Insel nur, wer zu den Ausgrabungsteams gehört. Vom Schiff aus sieht man sie liegen, still und unerreichbar.
-
Am Nachmittag erreichen Sie Abu Simbel. Die beiden Felsentempel von Ramses II. und seiner Gemahlin Nefertari gehören zu den bekanntesten Bauwerken Ägyptens. Vier kolossale Statuen des Königs stehen am Eingang des großen Tempels, über zwanzig Meter hoch, direkt aus dem Fels geschlagen. Zweimal im Jahr, am 22. Februar und am 22. Oktober, fallen die ersten Strahlen der aufgehenden Sonne so durch den Eingang, dass sie drei der vier Statuen im Inneren beleuchten.
-
Daneben der kleinere Tempel, der Nefertari geweiht war. Er ist der einzige in Ägypten, der einer Königin in dieser Größe gewidmet wurde.
-
Sie verbringen die letzte Nacht der Nassersee-Kreuzfahrt in Abu Simbel.
Übernachtung: Nassersee-Schiff in Abu Simbel
Verpflegung: Vollpension an Bord
Höhepunkte: Kasr Ibrim (vom Schiff aus), Abu Simbel
Besonderheit: Letzte Nacht auf dem Nassersee
-
Die Fahrt zurück nach Assuan dauert den Vormittag. Wer mag, sitzt an Deck, schaut aufs Wasser und beobachtet, was am Ufer passiert. Manchmal zieht ein Reiher vorbei, manchmal ein Fischer in seinem kleinen Boot. Und wenn man Glück hat, sieht man ein Krokodil, das irgendwo am Ufer in der Sonne liegt.
-
Irgendwann tauchen die ersten Häuser auf. Nach dem Frühstück endet die Nassersee-Kreuzfahrt, und Sie gehen an Bord Ihres Nilschiffs. Ab jetzt geht es auf dem Nil weiter.
-
Am Nachmittag besuchen Sie den Unvollendeten Obelisken. Die Arbeiter haben vor über dreitausend Jahren begonnen, ihn aus dem Granit zu schlagen. Fast vierzig Meter sollte er lang werden. Sie haben an drei Seiten den Fels durchtrennt, dann haben sie aufgehört. Der Stein liegt heute noch dort, halb aus dem Fels gelöst, halb mit ihm verbunden.
-
Danach bringt Sie ein Boot zur Insel Agilkia. Der Philae-Tempel steht dort, der Göttin Isis geweiht. Gegen Abend leert sich die Insel. Der Tempel gehört dann fast nur noch den Vögeln.
-
Am Abend bleiben Sie an Bord in Assuan.
Übernachtung: Nilkreuzfahrtschiff in Assuan
Verpflegung: Vollpension an Bord
Höhepunkte: Unvollendeter Obelisk, Philae-Tempel
Besonderheit: Wechsel vom Nassersee- auf das Nilschiff, erste Nacht auf dem Nil
-
Der Vormittag liegt vor Ihnen. Das Schiff gleitet über den Nil und es gibt nichts zu tun. Man kann an Deck sitzen, zuschauen, wie das Ufer vorbeizieht, oder einfach liegen bleiben, bis das Mittagessen serviert wird.
-
Das Schiff legt in Kom Ombo an. Der Tempel steht direkt am Wasser, so nah, dass die Pylone schon vom Deck aus zu sehen sind. Nur wenige Schritte vom Anleger hinüber und mit jedem Meter wird deutlicher, wie ungewöhnlich dieser Bau ist.
-
Sobek und Haroeris teilen sich hier einen Tempel. Der eine ist der Krokodilgott, zuständig für die Gefahr, die vom Nil ausgeht, der andere der Falke, zuständig für die Ordnung, die diese Gefahr im Zaum hält. Man geht durch die eine Hälfte, dann durch die andere und sieht, dass keiner der beiden über dem anderen stehen sollte. Der Bau ist symmetrisch, bis ins Detail.
-
Besonders sind die Reliefs an einer der Rückwände. Man sieht chirurgische Instrumente, Skalpelle, Zangen, Klammern, fast wie in einem Operationssaal. Die alten Ägypter wussten mehr über den Körper, als man ihnen zutraut. Man steht davor und fragt sich, wie viel davon in Vergessenheit geraten ist.
-
Zurück an Bord, und während das Schiff ablegt, geht die Fahrt weiter in Richtung Edfu. Die Stadt liegt noch vor Ihnen, aber heute wird sie nicht mehr besucht.
Übernachtung: Nilkreuzfahrtschiff
Verpflegung: Vollpension an Bord
Höhepunkte: Doppeltempel von Kom Ombo
Besonderheit: Fahrt Richtung Edfu, Edfu wird am nächsten Tag besucht
-
Morgen beginnt mit einem kurzen Weg. Kaum hundert Meter vom Anleger, und schon steht man vor dem Horus-Tempel. Die Pylone sind gewaltig, und wer davorsteht, wirkt klein. Die Reliefs an den Wänden sind fast vollständig erhalten. Sie gehen durch die Höfe und es ist still, obwohl andere Besucher da sind. Ganz hinten, im Allerheiligsten, stand einst die Statue des Horus.
-
An manchen Tagen wird nicht Edfu, sondern Esna besucht. Der Tempel liegt mitten in der Stadt, tiefer als das heutige Straßenniveau, weil die Siedlung über die Jahrhunderte über ihn gewachsen ist. Man steigt eine Treppe hinunter, und unten angekommen steht man in einer Halle, deren Säulen noch die Farbe von damals tragen.
-
Danach nimmt das Schiff Kurs auf Luxor. Am Nachmittag erreichen Sie die Stadt.
-
Karnak. Der erste Weg führt in die größte Tempelanlage Ägyptens. Man geht durch einen ersten Hof, dann durch einen zweiten, und irgendwann steht man in der Säulenhalle. Die Säulen ragen auf und man steht dazwischen wie in einem Wald aus Stein. Manche tragen noch Farbe, als hätte jemand erst vor Kurzem damit aufgehört zu malen. Es ist ein Ort, an dem die Zeit sich nicht bewegt zu haben scheint, sondern angesammelt.
-
Danach der Luxor-Tempel, mitten in der Stadt. Er liegt an der Uferpromenade und während man durch die Höfe geht, hört man draußen den Verkehr. Früher war er mit Karnak durch eine Sphinxallee verbunden, von der noch Reste erhalten sind. Über Generationen wurde an ihm gebaut, bis er die Form hatte, die man heute sieht.
-
Am Abend zurück an Bord.
Übernachtung: Nilkreuzfahrtschiff in Luxor
Verpflegung: Vollpension an Bord
Höhepunkte: Edfu oder Esna, Karnak-Tempel, Luxor-Tempel
Besonderheit: Reihenfolge von Edfu und Esna je nach Fahrplan
-
Die Nilkreuzfahrt endet, aber der Tag beginnt nicht mit Abschied, sondern mit einem letzten Ausflug. Luxor liegt auf der einen Seite des Nils, das Tal der Könige auf der anderen. Sie fahren noch einmal hinüber, bevor es zum Flughafen geht.
-
Auf der anderen Seite des Nils sieht man die Berge, in denen die Gräber liegen. Hier haben die alten Ägypter ihre Toten bestattet, versteckt in den Hügeln, außerhalb der Stadt.
-
Im Tal der Könige sind die Eingänge in den Fels gehauen und von außen kaum zu sehen. Man steht davor und weiß nicht, was einen drinnen erwartet. Drinnen öffnet sich eine eigene Welt. Die Decken sind voller Sterne, die Wände voller Szenen aus dem Totenbuch.
-
Vom Tal der Könige geht es weiter zum Tempel der Hatschepsut. Er liegt am Fuß der Felswand von Deir el Bahari und wurde in drei breiten Terrassen gebaut. Der Berg und der Tempel gehen ineinander über. Die Königin, die sich als Pharao darstellen ließ, um regieren zu können, ist hier allgegenwärtig. Doch viele ihrer Darstellungen wurden später zerstört. Man sieht es an den Wänden: Gesichter sind abgeschlagen, Namen herausgemeißelt. Wer das angeordnet hat, wollte nicht, dass man sich an sie erinnert.
-
Bevor Sie das Westufer verlassen, halten Sie noch bei den Memnonkolossen. Zwei Statuen, die allein auf einem Feld stehen und nach Osten schauen, dorthin, wo die Sonne aufgeht. Sie gehörten einst zu einem großen Totentempel, von dem kaum etwas erhalten ist.
-
Danach bringt man Sie zum Flughafen von Luxor. Die Reise endet hier, und Sie treten Ihre Weiterreise oder den Heimflug an.
Verpflegung: Frühstück
Höhepunkte: Tal der Könige, Hatschepsut-Tempel, Memnonkolosse
Besonderheit: Ausschiffung, Besichtigung am Westufer, Transfer zum Flughafen
*** Badeverlängerung in Marsa Alam auf Anfrage!
Bewertungen für Memphis Tours
Erfahren Sie aus erster Hand, wie wir jede Reise zu etwas Besonderem gemacht haben – direkt von denen, die mit uns gereist sind.