Ausflug zum St. Simeon-Kloster in Assuan
Genießen Sie während Ihres Aufenthaltes in Assuan einen interessanten Ausflug zum St. Simeon-Kloster, einer der wichtigsten koptischen Sehenswürdigkeiten Ägyptens.
- Transfer im privaten klimatisierten Fahrzeug
- Deutsch sprechender Reiseführer
- Eintrittsgelder gemäß Programm
- Eine Flasche Mineralwasser während der Fahrt
- Alle Dienstleistungen und lokalen Steuern
- Alle privaten Ausgaben
Tagesausflug St.-Simeon-Kloster Assuan | Preis & Tipps
Am Westufer des Nils, gegenüber der Elephantine-Insel, erhebt sich auf einem Wüstenhügel eine der eindrucksvollsten Ruinenstätten Assuans: das St.-Simeon-Kloster, auch bekannt als Deir Anba Hadra. Was diesen Ausflug von anderen Tempelbesuchen in Assuan unterscheidet, ist bereits der Weg dorthin – eine Bootsfahrt über den Nil, gefolgt von einem Kamelritt oder einer Wanderung durch die Wüste bis zu den 1.400 Jahre alten Klostermauern. Wer koptische Geschichte, spektakuläre Wüstenlandschaft und ein echtes Abenteuer abseits der klassischen Sightseeing-Route sucht, findet hier alle drei auf einmal.
Geschichte des St.-Simeon-Klosters
Das Kloster wurde im 6. Jahrhundert gegründet und im 7. Jahrhundert fertiggestellt. Ursprünglich war es dem Heiligen Anba Hadra geweiht, einem Bischof von Syene (dem antiken Assuan), der der Überlieferung nach am Tag seiner eigenen Hochzeit einer Trauerprozession begegnete – ein Erlebnis, das ihn dazu bewog, sein weltliches Leben aufzugeben und als Einsiedler in die Wüste zu ziehen.
Zur Blütezeit im 10. Jahrhundert lebten bis zu 300 Mönche innerhalb der zehn Meter hohen Umfassungsmauern, die dem Kloster ihr festungsartiges Aussehen verleihen. Von hier aus zogen die Mönche nach Nubien, um die dortige Bevölkerung zum Christentum zu bekehren. Die exponierte Lage auf dem Hügel diente zugleich als natürlicher Schutz: Jeder Angreifer hätte sich mühsam durch den weichen Wüstensand kämpfen müssen, um das Kloster zu erreichen. 1173 n. Chr. wurde die Anlage von den Truppen Saladins weitgehend zerstört, der befürchtete, christliche Nubier könnten das Kloster als Stützpunkt für Vorstöße nach Ägypten nutzen. Bis heute sind Teile der Kirche, Mönchszellen mit ihren steinernen Liegen sowie Reste bunter Wandmalereien erhalten – ein seltener Einblick in das klösterliche Leben Oberägyptens im Mittelalter.
Anreise: Bootsfahrt und Kamelritt durch die Wüste
Das St.-Simeon-Kloster ist nicht mit dem Auto erreichbar – und genau das macht den Ausflug so besonders. Von Assuan aus geht es zunächst mit einem kleinen Boot über den Nil ans Westufer. Von dort führt ein etwa 15-minütiger Ritt auf dem Kamel durch die Wüstenlandschaft hinauf zum Kloster (alternativ ist der Aufstieg auch zu Fuß möglich). Der Weg selbst bietet bereits einen weiten Blick über den Nil, die Elephantine-Insel und die umliegende Wüste – ein Fotomotiv, das viele Besucher überrascht, weil es in klassischen Assuan-Reiseführern kaum vorkommt.
Ablauf des Tagesausflugs
- Abholung: Ihr Reiseleiter holt Sie an Ihrem Hotel oder Ihrem Nilkreuzfahrtschiff in Assuan ab.
- Bootsfahrt: Überfahrt über den Nil zum Westufer, vorbei an der Elephantine-Insel.
- Kamelritt oder Wanderung: Aufstieg durch die Wüste zum Kloster.
- Besichtigung: Rundgang durch die Klosterruine mit deutschsprachigem Guide – Kirche, Mönchszellen, Refektorium und die Grotte des Anba Hadra.
- Rückweg: Kamelritt/Wanderung zurück zum Nilufer, Bootsfahrt zurück nach Assuan, Rücktransfer zu Ihrer Unterkunft.
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