Kein anderes Land auf dem afrikanischen Kontinent hat die Geschichte des Fußballs so früh und so nachhaltig geprägt wie Ägypten. Bereits 1934 betrat die ägyptische Nationalmannschaft als erste afrikanische Mannschaft überhaupt die Bühne einer Fußball-Weltmeisterschaft — ein Meilenstein, der weit mehr als eine bloße Teilnahme bedeutete. Ägypten war der Vorreiter. Seit 1923 ist das Land das erste arabische und afrikanische Mitglied der FIFA, und dieser frühe Eintritt in die Weltgemeinschaft des Fußballs legte den Grundstein für eine bemerkenswerte Erfolgsgeschichte.
Die „Pharaonen", wie die Nationalmannschaft liebevoll genannt wird, haben sich ihren Spitznamen mehr als verdient. Mit sieben Afrika-Cup-Titeln thront Ägypten als alleiniger Rekordsieger des Kontinents. Im Juli 2010 erreichte die Mannschaft mit dem neunten Platz in der FIFA-Weltrangliste ihren bisherigen Höchststand — ein Zeugnis für die Qualität, die dieser Fußballnation über Jahrzehnte innewohnte.
Was steckt hinter dieser Erfolgsgeschichte? Dieser Artikel beleuchtet die historischen Wurzeln des ägyptischen Fußballs, porträtiert Mohamed Salah und die weiteren Stars der Nationalmannschaft, stellt die Klubs Al Ahly und Zamalek vor und gibt Ihnen einen Ausblick auf die Chancen der Pharaonen bei der WM 2026.