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Abu Dabab offenbart sich als wahres Juwel an Ägyptens Küste. Wo kristallklares Wasser auf weißen Sand trifft, finden majestätische Meeresschildkröten und geheimnisvolle Dugongs ein geschütztes Zuhause.

Die Bucht nahe Marsa Alam zählt zu den wenigen Orten weltweit, an denen diese bedrohten Meeresbewohner noch in freier Natur beobachtet werden können – ein unvergessliches Naturschauspiel am Roten Meer.

 

Abu Dabab – Ein Naturparadies am Roten Meer

 

Die nahezu quadratische Bucht von Abu Dabab erstreckt sich etwa 36 Kilometer nordwestlich von Marsa Alam im malerischen al-Bahr al-ahmar. Mit den GPS-Koordinaten 25°20′N und 34°45′E liegt sie verkehrsgünstig: rund 35 Kilometer südlich des Flughafens Marsa Alam, etwa 25 Kilometer von Port Ghalib entfernt und ungefähr 260 Kilometer südlich von Hurghada.

Der Strand liegt an einer ruhigen Nebenstraße der Hauptküstenroute und befindet sich zwischen dem Hilton Marsa Alam Nubian Resort im Norden und dem Malikia Resort im Süden.

Was Abu Dabab von vielen anderen Stränden am Roten Meer unterscheidet, ist seine ökologische Vielfalt: Mangrovenbestände, ausgedehnte Seegraswiesen und gesunde Korallenriffe bilden ein wertvolles Ökosystem. Die U-förmige Bucht wirkt als natürlicher Schutz vor starkem Wellengang des offenen Meeres und schafft dadurch günstige Bedingungen für zahlreiche Meeresarten.

 

abu dabab
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Abu Dabab – Die atemberaubende Bucht mit kristallklarem Wasser

 

Wer Abu Dabab zum ersten Mal betritt, bleibt unweigerlich stehen. Der Anblick der etwa 500 Meter breiten und 500 Meter langen Bucht, eingerahmt von einem rund 50 Meter breiten, hellen Sandstrand, ist beeindruckend. Das Wasser schimmert in vielfältigen Türkistönen – von Aquamarin bis hin zu tiefem Saphirblau – und erinnert an ein natürliches Aquarium.

Der Meeresboden fällt sanft und gleichmäßig ab: Von ein bis drei Metern Tiefe nahe dem Ufer vertieft sich die Bucht allmählich auf etwa 20 bis 25 Meter an ihrer östlichen Seite. Diese gleichmäßige Neigung macht Abu Dabab besonders geeignet für Schnorchler unterschiedlicher Erfahrungsstufen sowie für Familien mit Kindern.

Zwei Hausriffe – eines im Norden, eines im Süden – rahmen die Bucht ein und tragen dazu bei, das flachere Innere vor stärkeren Strömungen und Wellen zu schützen. Zwischen ihnen erstreckt sich in Tiefen von etwa fünf bis 25 Metern eine ausgedehnte Seegraswiese, die einen zentralen Bestandteil des marinen Ökosystems bildet.

Die Wasserqualität gilt als sehr gut. Besonders in den frühen Morgenstunden, häufig ab etwa 6:00 Uhr, sind die Sichtverhältnisse unter Wasser oft klar und weitreichend. Das meist ruhige und windgeschützte Wasser ermöglicht es, schon wenige Meter vom Strand entfernt die vielfältige Unterwasserwelt zu beobachten.

 

Hier klicken, um den ausführlichen Wikipedia‑Artikel über Marsa Abu Dabab und seine faszinierende

Unterwasserwelt zu entdecken!

 

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Der perfekte Tag am Strand von Abu Dabab

 

Anreise und Strandinfrastruktur

 

Der Zugang zur Bucht ist geregelt und bewusst kontrolliert, um das empfindliche Ökosystem zu schützen. Bei der Ankunft erhält jeder Besucher einen zugewiesenen Liegeplatz unter einem Sonnenschirm. Duschen, saubere Toiletten sowie kleine Geschäfte mit Schnorchelausrüstung und Souvenirs stehen zur Verfügung.

Für das leibliche Wohl sorgen das Turtles Beach Restaurant & Bar und die Reef & Grill Bar. Zudem lädt ein traditionelles Wanasah-Beduinenzelt dazu ein, Tee, türkischen Kaffee oder Shisha in entspannter Atmosphäre zu genießen.

Lokale Taxiunternehmen bieten organisierte Ausflüge inklusive Transfer und Betreuung an. Alternativ sind auch private Transfers aus Marsa Alam möglich.

 

Für Familien und Anfänger

 

Die sanft abfallende Uferzone und das meist ruhige, windgeschützte Wasser machen Abu Dabab besonders geeignet für Familien mit Kindern sowie für Schnorchelanfänger. Schwimmwesten und lokale Guides sind vor Ort verfügbar.

Zusätzlich werden am Strand gelegentlich Kamel- oder Eselritte angeboten, die vor allem bei jüngeren Besuchern beliebt sind.

 

Die besten Fotospots unter Wasser

 

Die ausgedehnten Seegraswiesen im Zentrum der Bucht bieten gute Bedingungen für Unterwasserfotografie. Besonders in den frühen Morgenstunden sorgt das weiche Licht für klare und stimmungsvolle Aufnahmen.

Zu den häufig fotografierten Motiven zählen Meeresschildkröten beim Grasen, Rochen über dem Sandboden sowie – mit etwas Glück – ein Dugong. Wichtig ist dabei ein respektvoller Umgang mit der Natur: Fotografieren ohne Blitz und mit ausreichendem Abstand hilft, das natürliche Verhalten der Tiere nicht zu beeinträchtigen.

 

 

Die magische Unterwasserwelt von Marsa Abu Dabab

 

Seegraswiesen – das grüne Herz der Bucht

 

Die submarinen Seegraswiesen von Marsa Abu Dabab sind weit mehr als gewöhnliche Wasserpflanzen. Diese hoch entwickelten marinen Blütenpflanzen versorgen das Ökosystem durch Photosynthese mit Sauerstoff und bilden eine wichtige Nahrungsgrundlage für Meeresschildkröten.

Beim Schnorcheln über den dichten Seegrasflächen lassen sich häufig Grüne Meeresschildkröten beobachten, die ruhig durch ihr natürliches Habitat gleiten.

Mit etwas Geduld kann man Schildkröten beim Auftauchen zum Luftholen aus nächster Nähe beobachten. Jede Begegnung ist einzigartig, da sich die Tiere in Größe und Verhalten unterscheiden.

 

 

Das farbenfrohe Korallenriff und seine Bewohner

 

Die Korallenformationen entlang der Nord- und Südseite der Bucht sind artenreich. Zwischen verzweigten Korallenstrukturen leben zahlreiche Rifffische wie Papageienfische, Kaiserfische und Clownfische. Auch Oktopusse und Muränen sind mitunter in den Riffspalten zu entdecken. Gelegentlich gleiten Rochen über den Sandboden – ein ruhiger und eindrucksvoller Anblick.

Zu den besonderen Tauchplätzen zählen ein von Korallen bewachsenes Wrack sowie eine kleine Unterwasserhöhle, die im Rahmen geführter Tauchgänge besucht werden können. In der Umgebung befinden sich mehrere Tauchbasen, die sowohl Einstiege vom Ufer als auch Bootsausfahrten zu weiter entfernten Riffen anbieten.

 

 

Dugongs – die sanften Meeressäuger der Bucht

 

Eine Besonderheit von Marsa Abu Dabab ist das gelegentliche Vorkommen von Dugongs (Seekühen). Diese pflanzenfressenden Meeressäuger können bis zu drei Meter lang werden und ernähren sich hauptsächlich von Seegras.

Die Art gilt laut der International Union for Conservation of Nature (IUCN) als gefährdet. Sichtungen sind daher etwas Besonderes und unterliegen strengen Schutz- und Verhaltensregeln, um die Tiere nicht zu stören.

Die Kombination aus Seegraswiesen, Korallenriffen und geschützten Bereichen macht Marsa Abu Dabab zu einem bedeutenden Lebensraum für zahlreiche Meeresarten und zu einem beliebten Ziel für naturinteressierte Besucher.

 

 

Alle Infos auf einen Blick – entdecken Sie jetzt unseren Wiki‑Artikel zu Abu Dabab und Marsa Alam!

 

 

Praktische Tipps für den Besuch von Abu Dabab

 

Wer das Beste aus seinem Aufenthalt in Abu Dabab herausholen möchte, sollte einige Punkte beachten: Die frühen Morgenstunden – ab etwa 6:00 Uhr – bieten oft die klarsten Sichtverhältnisse unter Wasser und eine erhöhte Aktivität vieler Meerestiere.

Eigene Schnorchelausrüstung ist Leihgeräten meist vorzuziehen, da sie besser sitzt und hygienischer ist. Eine Schnorchelboje kann die Sicherheit bei möglichen Strömungen erhöhen. Riffverträgliche Sonnencreme schützt sowohl die Haut als auch das empfindliche Korallenökosystem.

Im marinen Schutzgebiet gilt der klare Grundsatz: nicht berühren, nicht füttern, nicht stören. Meeresschildkröten benötigen ausreichend Abstand, insbesondere wenn sie zum Luftholen an die Oberfläche kommen. Ein respektvoller Umgang mit der Natur ist entscheidend, damit dieser besondere Lebensraum langfristig erhalten bleibt.

Für Besucher aus Hurghada bietet sich eine organisierte Tagestour mit Transfer an. Die Fahrtzeit beträgt etwa drei Stunden. Häufig beinhalten solche Ausflüge geführte Schnorchelgänge, Verpflegung und Rücktransfer.

Abu Dabab ist mehr als nur ein Strand – es ist ein artenreicher Lebensraum, in dem sich die Unterwasserwelt des Roten Meeres besonders eindrucksvoll erleben lässt. Begegnungen mit Meeresschildkröten oder – mit etwas Glück – einem Dugong im natürlichen Umfeld bleiben vielen Besuchern lange in Erinnerung. Wer Ägyptens Natur in ursprünglicher Atmosphäre erleben möchte, findet hier ein besonderes Reiseziel.

 

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FAQs 

 

Q1. Wie kommt man nach Abu Dabab?


Abu Dabab liegt 36 Kilometer nordwestlich von Marsa Alam. Besucher können mit privaten Transfers oder organisierten Tagestouren dorthin gelangen.

 

Q2. Welche Aktivitäten sind in Abu Dabab möglich?


Schnorcheln, Unterwasserfotografie, Tauchen an Hausriffen, Kamel- oder Eselritte am Strand und entspannen unter Sonnenschirmen.

 

Q3. Welche Tiere leben in Abu Dabab?


Grüne Meeresschildkröten, Dugongs, Rochen, Muränen, Papageienfische, Kaiserfische, Clownfische und Oktopusse.

 

Q4. Ist Abu Dabab für Kinder geeignet?


Ja, das flach abfallende Wasser und ruhige Bucht machen es ideal für Familien und Schnorchelanfänger.

 

Q5. Wann ist die beste Tageszeit für Unterwasseraktivitäten?


Die frühen Morgenstunden bieten die besten Sichtverhältnisse und die größte Aktivität der Meerestiere.

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