19 Feb

Jordanien: Die beste Reisezeit

Jordanien ist ein vielseitiges Land, welches jedoch vor allem von seiner weiten Wüste geprägt ist, weshalb im Allgemeinen das ganze Jahr über ein Wüstenklima im Lande herrscht. Aufgrund der vielen Höhenunterschiede, die man im Land vorfindet, gibt es allerdings unterschiedliche Klimazonen, auch wenn sich bezüglich der Temperaturen keine allzu großen Unterschiede zeigen. Je nachdem, mit welchem Reiseziel Sie Jordanien besuchen möchten, können unterschiedliche Reisezeiten empfohlen werden. Im folgenden Bericht möchten wir Ihnen mehr Informationen dazu übermitteln, welche Teile des Landes Sie zu welcher Jahreszeit am besten besuchen sollten.
 


Blühende Reisezeit im Frühling
 

Die beste Zeit für eine Reise nach Jordanien ist im Frühling in den Monaten April und Mai. In dieser Zeit hat sich das gesamte Land bereits von den Wintermonaten erholen können und Sie haben die Chance, selbst die Wüstenlandschaft verziert mit einigen prächtigen Blüten entdecken zu können. Da es im Winter meist großflächig zu starken Regenschauern kommt, ist das ganze Land im Frühling wohl genährt und zeigt sich von seiner besten Seite. Unabhängig davon, ob Sie eine Entdeckungsreise durch das ganze Land planen, die Wüste erkunden möchten oder es sich am Toten Meer oder am Roten Meer gut gehen lassen wollen, eignen sich die Frühjahrsmonate dazu am besten. Auch die Herbstmonate September und Oktober sind empfehlenswert für eine Jordanienreise. Zwar werden Sie nicht dieselbe Blütenpracht vorfinden können, doch die Sommerhitze hat zu dieser Zeit des Jahres schon wieder abgenommen, sodass die Temperaturen eine angenehme Reise ermöglichen.
 

Machen Sie Ihr Reiseziel vom Wetter abhängig
 

Im Durchschnitt sind zwar keine allzu großen Unterschiede zu erkennen, was die Temperaturen in Jordanien betrifft, allerdings kann es vor allem in den Wintermonaten in einigen Gebieten doch so richtig kalt werden, während Sie in anderen Gebieten die perfekten Konditionen vorfinden werden. Besonders im Nordwesten des Landes kann es im Winter richtig ungemütlich werden. Die Wintermonate zeigen sich kalt und feucht, bringen meist jede Menge Regen und teilweise sogar Schnee mit, der jedoch nur auf den Bergspitzen wirklich liegen bleibt. Die Temperaturen sinken hier auf bis zu 8°C. Auch im Osten und Süden des Landes, wie zum Beispiel in der berühmten historischen Stadt Petra, kann es teils richtig kalt werden. Anders als im Norden ist hier jedoch mit starken Schwankungen der Temperaturen bei Tag und Nacht zu rechnen. Aufgrund des kalten Wüstenwindes können die Temperaturen bei Nacht schnell mal um 10 bis 15°C sinken. Ohne warme Kleidung werden Sie im Winter nicht sehr viel Spaß haben.
 

Ganzjähriger Sonnenschein in Aqaba am Roten Meer
 

Im Gegensatz zu den meisten anderen Regionen des Landes kann man Aqaba, die bekannte Stadt am Roten Meer aus dem Disneyfilm Aladdin, das ganze Jahr über besuchen, ohne sich große Gedanken um das Wetter machen zu müssen. Die Temperaturen variieren hier zwischen 16 und 33°C. So richtig kalt wird es hier nie. Selbst in den Wintermonaten lässt sich angenehmer Sonnenschein genießen und ein Bad im Roten Meer lässt sich jederzeit vertragen. Selbst in der Nacht fallen die Temperaturen im Winter nicht sonderlich, sodass Sie zu keiner Zeit Bedenken haben müssen, frieren zu können.
 

Verzichten Sie in den Sommermonaten auf eine Jordanienreise
 

Wie bereits erwähnt, erstreckt sich das Wüstenklima Jordaniens weitestgehend über das gesamte Land. Aus diesem Grund wird es vor allem in den Sommermonaten von Juni bis September so richtig heiß. Die Temperaturen können schnell die 40°C überschreiten und bieten wenig Raum für frische Luft. Insofern Sie nicht gerade großer Fan übertriebener Hitze sind, ist davon abzuraten, im Sommer nach Jordanien zu reisen, da die Gefahr einer Hyperventilation recht hoch ist. Packt Sie dennoch das Verlangen, sich selbst ein Bild von dem Sommer in Jordanien zu machen, stellen Sie sicher, auf jedem Ausflug mit ausreichend Wasser und Sonnenschutz ausgestattet zu sein. Es wird außerdem empfohlen, lange dünne Kleidung und einen Sonnenhut zum Schutz zu tragen. Eine Abkühlung können Sie maximal im hoteleigenen Pool bekommen, denn sowohl das Tote Meer als auch der Golf von Aqaba weisen das ganze Jahr über eine Wassertemperatur von durchschnittlich 25°C auf.  
 

Sommerlich paradiesische Tauchgänge im Roten Meer
 

Obwohl generell davon abzuraten ist, in den Sommermonaten durch Jordanien zu reisen, ist es der Tipp schlechthin, zwischen Mai und September im Roten Meer auf Tauchgang zu gehen. Die besonderen Korallenriffe sowie die Meeresbewohner zeigen sich in dieser Zeit besonders schön und häufig. Die Wassertemperatur liegt ganzjährig um die 22°C, wobei diese im Hochsommer auch auf bis zu 30°C ansteigen kann. Möchten Sie schon mit dem Ziel von atemberaubenden Tauchgängen nach Jordanien reisen, ist es also doch nicht verkehrt, sich einen der Sommermonate auszusuchen. Vermeiden Sie in diesem Fall jedoch andere trockene Gebiete des Landes, in denen Sie viel zu schnell verbrennen und austrocknen können.
 

Planung ist alles
 

Wer an starke Klimaunterschiede nicht gewohnt ist, für den kann es vor allem auch gesundheitlich richtig gefährlich werden, wenn er sich in Sommer- oder Wintermonaten auf eine Reise nach Jordanien begibt. Stellen Sie aus diesem Grunde schon lange vor Ihrer Reise einen Plan auf und prüfen Sie, welche Regionen Sie in Ihrem Urlaub am besten besuchen können und ob Sie andere Regionen vielleicht lieber auslassen sollten und auf einen weiteren Besuch verschieben sollten. In Deutschland sind wir weder trockenes noch feuchtes Klima gewohnt und auch mit Temperaturunterschieden haben wir nicht sehr stark zu kämpfen. Vor allem Urlauber, die zum ersten Mal ein Land mit anderen Klimazonen besuchen, unterschätzen die Konditionen vor Ort nicht selten. Stellen Sie daher unbedingt sicher, dass Sie Ihren Urlaub in Jordanien auch wirklich zu 100% genießen können
 

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