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Chephren-Pyramide

Die Chephren-Pyramide ist die zweit-größte und -höchste Pyramide Ägyptens. Durch den absteigenden Neigungswinkel sieht die Pyramide höher aus als die Cheops-Pyramide. Sie wurde nach dem Pharao Chephren, der Sohn vom König Cheops, benannt. 
Die Pyramide steht südwestlich zur Cheops-Pyramide und bildet somt die Mitte der Pyramiden von Gizeh. Im Allgemeinen ist die Pyramide handwerklich schlechter gebaut worden, als die Große Pyramide. Das Bauwerk war unter mit Granit verkleidet und oben mit Kalkstein, der an der Spitze noch zu sehen ist. 
Die Kalksteinverkleidung der Pyramide wurde in der 19. Dynastie von Ramses II. für die Errichtung eines Tempels in Heliopolis und 1362 für den Bau der Hassan-Moschee verwendet.
Nördlich hat die Pyramide des Chephren zwei steile Eingänge, die übereinander liegen. Der niedrigere Eingang befindet sich 30m außerhalb der Pyramide und der höhere 11,5m über den Boden. Beide münden horizontal in eine Nebenkammer, deren Funktion der Königinnenkammer in der Cheops-Pyramide gleicht, zu einem Gang. Jener geht waagrecht ins Zentrum der Pyramide.
Eine 10m breite Umfassungsmauer umrundet die Pyramide. Südlich außerhalb der Mauer sind die Reste einer Nebenpyramide zu erkennen, von der man nicht weiß, ob sie ein Grab für eine der Ehefrauen Chephren ist oder nur als Kultpyramide gebaut wurde.
Weiteres verfügt die Pyramide über einen Taltempel, Aufweg und Totentempel, wobei sich der Totentempel sich östlich befindet.